Saisoneröffnung 2016

Während die Barchettafreunde ihre Saisoneröffnung schon 2 Wochenenden hinter sich hatten, konnten wir nun mit unserem  freien Wochenende die Saison mit Henry eröffnen. Die ursprüngliche Tour ins Elsass fiel wegen der miesen Wetteraussichten aus und wir orientierten uns in nördlicher Richtung.
Fassade in Detmold
Fassade in Detmold
Also wählte ich Detmold als Basis um von dort aus das Hermannsdenkmal und die Externsteine zu besichtigen. Parken war in Detmold etwas schwierig für Henry, der ja mit 2,70 m Höhe nicht in die zahlreichen Parkhäuser passt und die meisten Parkplätze am Straßenrand für Anwohner reserviert sind. Also parkten wir auf einem Parkplatz an einer Kirche und erkundeten von dort Detmold. Wie überall hier in den kleinen Städtchen kann man wunderschöne alte Fassaden bewundern, die zudem in den Abendstunden auch noch sehr effektvoll beleuchtet werden. Das verbreitet eine schon fast märchenhafte Stimmung. Stellplätze gibt es in Detmold nicht, also quartierten wir uns im 10Km entfernten Campingplatz Quellental ein. Nach einer ruhigen Nacht brechen wir am Samstag Morgen auf zum Hermannsdenkmal.
arminius
Arminius
Hermann, der eigentlich Arminius heisst, war ein Cheruskerfürst, der durch die Vereinigung der Germanenstämme die nach Norden strebenden Römer aufgehalten und ziemlich in den Hintern getreten hat, sonst würden wir heute wohlmöglich alle italienisch sprechen. Im 19. Jahrhundert  setzte der Künstler Ernst von Bandel dem Cheruskerfürsten ein über 50m hohes Denkmal als Symbol für Einigkeit und Freiheit. Aus Arminius wurde Hermann und ist es bis heute geblieben.
Externsteine
Externsteine
Weiter geht es zu den berühmten Externsteinen, die angeblich schon eine heidnische Kultstätte waren und später um 1100  als Heilig-Grab-Gedenkstätte eingeweiht wurde. Bemerkenwert auch das Kreuzabnahme-Relief das um 1150 entstanden ist und die Abnahme Jesu vom Kreus darstellt.
Marktplatz in Lemgo
Marktplatz in Lemgo

Wir hatten entdeckt, dass Lemgo einen Stellplatz unweit der historischen Altstadt hatte, und bezogen unser nächstes Quartier auf dem Campingplatz in Lemgo. Von hier aus waren wir in 10 Minuten zu Fuß in der Altstadt.

Nach einem leckeren Frühstück zog es uns am nächsten Morgen wieder nach Hause. Wir fuhren teilweise die Oranier-Route und durchquerten das Hochsauerland, wo es bei Winterberg sogar noch etwas schneite.